Samstag, 20. April 2024
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Die besten Tools zum Bearbeiten von Fotos

by Thorben Friedrich

Die Wahl der besten Bildbearbeitungssoftware ist nicht immer ganz einfach, da es mittlerweile viele verschiedene Optionen und Funktionen gibt. Selbst einem Profi kann die Entscheidungen ausgesprochen schwerfallen. Wer sich dennoch vorab informiert, findet schnell heraus, dass es noch weitere gute Tools abseits von Adobe Photoshop gibt. Auch andere Produkte können problemlos mithalten und sind in vielen Bereichen sogar besser aufgestellt.

Mit der Wahl der richtigen Software kann die Bildbearbeitung nach der Einarbeitungszeit sprichwörtlich zum Kinderspiel werden. Ob elegante Fotos eines glücklichen Brautpaares oder enthusiastische Spieler als Hintergrund im Online Casino NetBet – in einigen Klicks ist das perfekte Foto erstellt. Hier sind einige der besten Tools zum Bearbeiten von Fotos.

Adobe Lightroom Classic

Lightroom Classic ist die bevorzugte Workflow-Software für professionelle Fotografen. Die Software eignet sich hervorragend zum Importieren und Organisieren von Fotosammlungen und bietet starke Werkzeuge zum Korrigieren und Verbessern von Rohdatenfotos. Lightroom Classic enthält Funktionen, die in der regulären Lightroom-Version nicht verfügbar sind, z. B. Drucken, Soft-Proofing, Tethered Shooting und Plug-in-Unterstützung. Es fehlen jedoch wiederum einige Funktionen, von denen besonders Amateure und Hobbyfotografen profitieren können.

Die Software richtet sich aus diesem Grund in erster Linie an professionelle Fotografen. Wenn Profis von Lightroom sprechen, meinen sie in der Regel Lightroom Classic. Es ist auch nur für diejenigen gedacht, die bereit sind, eine wiederkehrende Abonnementgebühr zu zahlen. Wer kein Abo zahlen möchte, kann auf Alternativen wie Capture One und DxO PhotoLab zurückgreifen, muss dann aber auf Adobes innovative Bildbearbeitungstechnologie und hervorragende Workflow- und Organisationswerkzeuge verzichten.

Adobe Photoshop

Photoshop ist die leistungsstärkste Bildbearbeitungssoftware der Welt. Es ist die Vorzeigesoftware von Adobe zum Demonstrieren seiner neuesten, hochmodernen Funktionen, einschließlich KI-gestützter Filter. Photoshop enthält die komplexen Ebenen-, Maskierungs-, Text- und Formwerkzeuge, Verläufe und Filter, die allen voran professionelle Designer und Fotografen benötigen. Darüber hinaus kann es mit einer Vielzahl von Plug-ins von Drittanbietern erweitert werden, um noch leistungsfähiger zu werden.

Dadurch ist die Software insbesondere für Profis und ernsthafte Bildbearbeitungs-Enthusiasten gedacht. Es umfasst eine riesige Anzahl von Werkzeugen, und die Benutzeroberfläche ist in den letzten Versionen übersichtlicher geworden. So gibt es jetzt einen übersichtlichen Startbildschirm für den Einstieg, praktische Tipps und ein Suchfeld am oberen Rand. Wie bei den meisten anderen Adobe-Angeboten muss jedoch eine Abonnementgebühr gezahlt werden.

Capture One Pro

Capture One ist unter Profifotografen der größte Konkurrent von Adobe Lightroom Classic. Es ist eine sehr leistungsfähige Software für professionelle Foto-Workflows dank exzellenter Interpretation von Rohdaten. Darüber hinaus bietet es eine Vielzahl von Anpassungs- und lokalen Bearbeitungswerkzeugen sowie Ebenen und erweiterte Farbabstufungen. Die einzigartige Schnellbearbeitungsfunktion ermöglicht den Zugriff auf häufig verwendete Werkzeuge mit nur einem einzigen Tastendruck.

Das Programm richtet sich direkt an professionelle Fotografen, denn die Benutzeroberfläche kann zu Beginn ein wenig einschüchternd sein. Capture One bietet starke Unterstützung für Tethered Shooting, Funktionen für die Zusammenarbeit und eine neue iPad-App für die Bearbeitung unterwegs. Das Programm ist auch preislich mit einer professionellen Anwendung vergleichbar. Es ist als Abonnement oder als Einzelkauf erhältlich.

DxO PhotoLab

DxO kann viele Fotos automatisch verbessern und bietet ein ganzes Arsenal an leistungsstarken Korrektur- und Bearbeitungswerkzeugen. Der Softwareentwickler dahinter, der aus einem renommierten Unternehmen für Kameratests hervorging, war Pionier bei der Entwicklung mehrerer Technologien, die später auch in anderen Softwareprodukten zum Einsatz kamen. Korrekturen auf Basis von Objektivprofilen, Geometriekorrekturen und Tiefe sowie zeitaufwändige Rauschunterdrückung wurden später von Wettbewerbern übernommen.

DxO PhotoLab ist in erster Linie für Profis gedacht, die das Beste aus ihren Raw-Kameradateien herausholen möchten. Doch sogar für engagierte Amateure ist es eine großartige Anwendung. Wenn nur Rauschunterdrückung und Objektivkorrekturen benötigt werden, ist die günstigere DxO PureRAW-App eine gute Wahl. Beide können sogar als Plug-ins für Photoshop und Lightroom verwendet werden. PhotoLab gilt jedoch nicht als sonderlich preiswert, aber zumindest handelt es sich dabei um einen Einmalkauf.

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